bedenklich

morgens bevor ich ins büro gehe, male ich mir mit niveacreme eine kriegsbemalung.

irgendwas mit TOKIO

der schwarze tee macht mich nicht mehr wirr. im gegenteil. er lässt mich ganz klar sehen. den inneren nullpunkt. das ende der hysterischen eile. den blick auf den horizont. schwarz. weiß. dort ist nichts, aber auch gar nichts. nicht einmal der weg dorthin lohnt. ausgelatscht. alles gesagt. alles gesehen. keine angst mehr vor dem stillstand.

die situationen implodieren. aus meinem winkel ganz langsam zu genießen. erste reihe, quasi. die herren und damen der lage halten fäden aus glas und glauben an den sitz im festen sattel. doch da ist nicht mal ein pferd.